Walnuss-Planetarium

pipe-dome-001

Im Internet finden sich ein paar Klein-Planetariumsprojekte http://www.worldwidetelescope.org/docs/worldwidetelescopeplanetarium.html
http://kriegerscience.wordpress.com/2010/08/02/how-to-make-a-planetarium
http://diyplanetarium.blogspot.de/2009/03/diy-planetarium-no-1.html

Nach dem Bau des Raumzeitsimulators dachte ich mir, dass man mit den Installationsrohren sicher auch eine portable Version bauen könnte.
Ansatzweise fand ich dass dann auch auf
http://home.arcor.de/mazo/Planetarium/Planetarium.htm
wobei das Projekt wohl dann letztendlich doch permanent in einem Raum aufgebaut worden ist.
Trotzdem ist die Seite mit den zahlreichen Tipps und Hinweisen auf Probleme sehr interessant und hilft mir den ein oder anderen Stolperstein zu meiden.

Vor allem die vergleichsweise einfache Projektionsmethode finde ich gut, alternativ Beamer+Parkgaragenspiegeldom oder Löcher in der Kuppel, dies ist jedoch recht statisch.

Die Installationsrohre kosten ca. 8€ zzgl. Steck- und Klemmverbinder.
Im Moment plane ich die Bespannung mit Stoff, doch habe ich noch nichts passendes und preiswertes gefunden.

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Sternbild Orion in 3D

Durch Zufall stieß ich auf die Internetseite der Westfälische Volkssternwarte und Planetarium Recklinghausen mit Bastelbögen. Dort gibt es einen Bastelbogen zu Orion von Achim Breidenbach:
Dieser zeigt sehr schön dass die Sternbilder von einer anderen Stelle in der Galaxie ganz anders aussehen, und viele Sterne nur scheinbar nebeneinander stehen wenn man sie von unserer Position aus betrachtet.

Da meine Kids recht bastelfaul sind und ich gerne etwas haltbareres hätte, habe ich einen Entwurf für eine etwas größere Holzversion aus MDF und Dachlatten erstellt.
Die Kosten dürften unter 5€ liegen.
Die Sterne könnte man entweder in Form von LEDs und Lackdraht aufhängen, oder einfach mit Nylonfäden/Zauberfaden z.B. Styro- oder UV-Dekokugeln aufhängen und die Box mit Schwarzlicht beleuchten.

Die Seitenteile würde ich mit Neodymscheibenmagneten befestigen, wie auch schon vor ein paar JAhren bei einem XL-Weihnachtskalender aus MDF.

OrionKiste_II

OrionKiste_seitenvergleich

OrionKiste_IV

OrionKiste_III

Mehr Bilder in Kürze.

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Kostenlose Videoschnittsoftware? (Windows)

Seit längerem suche ich für Schulprojekte kostenlose Schnittprogramme für Windows.
! ! ! Kleines Update 8.10.2017:
– NCH Videopad (Einfach, Kostenlos in Version 4.6DE oder 4.58EN), Export nach Pro-Testphase eingeschränkt),
– Resolve (Kostenlos für Privatanwender, noch nicht getestet, umfangreich)
– OpenShot (OpenSource, sehr umfangreich, evtl. noch Stabilitätsprobleme)
– MovieMaker (2012), wie gehabt, nur 1-2 Audiospuren, sehr eingeschränkt
– VSDC Free Video Editor / Shotcuts (noch nicht ausprobiert)
– Davinci Resolve oder Hitfilm Express ?

filmstreifen0a

Zwar gibt es zahlreiche kostenlose Tools wie z.B. XMedia Recode (Formate umwandeln), DVD-Flick (Filmclips auf DVD Brennen), VirtualDub (Für einfache Schnitte oder Änderung der Tonspur, oder Entwackeln mit dem Plugin Deshaker), aber meiner Kenntnis nach kein Schnittprogramm dass alle gängigen Funktionen vereint.

Unter Linux gibt wirklich nette Programme und einige Video-Linux-Live-CDs zum ausprobieren, doch ist der Wechsel des Betriebssystems – auch temporär – nicht für Jeden der Ideale Lösungsweg.

Windows Movie Maker bzw. das Live-Paket mit verschiedenen anderen Programmen, dürfte die bekannteste Schnittsoftware sein. Tatsächlich bietet sie auch alle Grundfunktionen, Übergänge und immerhin eine Ton- und Musikspur. Beim Vertonen von Trickfilmen oder Ähnlichem wird es aber schon wieder schwierig, da hier ein paar weitere Spuren nicht schaden würden. Auch ist die Spur- bzw. Sequenzbearbeitung spätestens in der aktuellen Version etwas gewöhnungsbedürftig und genaues Schneiden umständlicher als nötig.
Eine weitere Hürde für ältere Schulcomputer ist es die Version 2.1.4028 für Windows XP, da man das aktuelle Service Pack installieren muss oder sonst irgendwie an eine alte Version kommen muss.

Ein aktuelles, kostenloses aber stark eingeschränktes Videoschnittprogramm ist die Freeware-Version von Lightworks, aber persönlich empfand ich die Bedienung als zu umständlich für die Schule, und die Einschränkungen nervend.

Ein neues Open-Source-Programm wäre noch OpenShot, aber nach dem Kickstarter ist die Windowsversion AFAIK immer noch nicht fertig, verspricht aber endlich ein brauchbares Schnittprogramm… Wenn die Probleme mit der Windows-Entwicklung lösbar sind.

Vor einigen Jahren empfahl ich noch Debugmode Wax, doch insbesondere die Unterstützung von aktuellen Videoformaten ist ein Problem. Auch „Zweistein„, dass immer schon eine sehr ungewöhnliche Benutzeroberfläche hatte aber funktionierte, finde ich in der Version 4 nicht mehr so gut (und hatte auf meinem Notebook nur Probleme damit).

Schweren Herzens neige ich derzeit dazu entweder zu Movie Maker zu raten, oder für günstige 5-20€ bei Pearl, Amazon, eBay und Co eine Vorgängerversion eines dieser „Hobbyschnittprogramme“ wie z.B. von Magix Video Deluxe, Pinnacle, oder Cyberlink PowerDirector etc. zu kaufen. Die günstigen Versionen dieser Programme haben aber oft auch einige Einschränkungen (Spurenanzahl, Exportfunktionen), ältere schaffen kein Full-HD Video.

Ab und Zu findet man auch Videograbber, Firewire-Karten oder TV-Karten mit abgespeckten Versionen von großen Schnittprogrammen wie Adobe Premiere.

Video Deluxe MX schnitt wohl ganz gut ab laut einiger Tests und ist erschwinglich.

Oft findet man im Internet noch die Meldung das Adobe das CS2 Paket kostenlos zur Verfügung gestellt hat, doch das ganze Beruht auf der Tatsache dass Adobe wohl alte Lizenzschlüsselserver deaktiviert hat und für die Bestandsnutzer Universalschlüssel veröffentlicht hat. Damit kann man die Programme auch kostenlos nutzen, rechtlich ist das aber im besten Falle ein Graubereich, da man dazu nur durch den Kauf einer Lizenz berechtigt ist und sich wohl oder übel strafbar macht.

Vielleicht kommt in Zukunft auch ein Editor vom bekannten Plaer VLC, doch der VLMC Editor stürzte bei meinen Tests regelmäßig ab, gefühlt bei jedem dritten Klick. Trotzdem ein Programm, dass man im Auge behalten sollte.

Auch nicht unerwähnt bleiben sollte Pinnacle VideoSpin, dass aber mit Werbung und Shareware-Codecs nervt. Nach ca. 15 Tage kann man gängige Videoformate nicht mehr im- oder exportieren.

Nicht als direkten Link erwähne ich dann noch VSDC-Free-Video-Editor, der wohl mit hartnäckiger Ad- oder Spyware daher kommt, und selbst mit installiertem Anti-Virus-Programm nur installiert werden sollte, wenn man bereit ist, mühselig die Schad- bzw. Werbesoftware wieder zu entfernen.
http://www.chip.de/downloads/VSDC-Free-Video-Editor_67265703.html

TL;DR
Ein kostenloses Schnittprogramm das all die wichtigsten Funktionen enthält, gibt es meines Erachtens nach derzeit nicht.

Über weitere Programmvorschläge würde ich mich freuen.

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Schüler krümmen die Raumzeit


Students warp space-time (see build and the original source here)

Even though the „portable solar system“ is a bit small it worked well. The tension of the fabric was less critical then I had thought.
More then 10-12 students might be a problem to fit around the small circle.

Planets are easily gathered by pressing a small plastic bowl down into the fabric of space time.

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Letting a smaller „moon“ orbit around „earth“ while both spin around the center weight worked, but not every time. A larger marble would probably result in more sucessfull tries.

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The master of the sun sets the weight into the simulator.

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The smaller size has the advantage that kids can reach the center by themselves.

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Everyone can try different marbles, orbits and speeds. The larger tennis-balls do not work well as they are light and have a high friction.

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The small marbles work best.

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Begin with one…

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…then many…

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…then all.

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The experiment to start many marbles in different directions until they order themselves worked almost every time.

This is a draft of the questions I put on the worksheet. See the original project site and video for further information, activities and explanations. I am not completely happy with the visualization of dark energy, but it is a bit too abstract for kids that age anyway.

Questions and activities

A- Self-ordering solar system
Throw one hand full of marbles one way, another one in the opposite direction. What happens? Does it work every time?

B- Can a smaller marble orbit around a larger one like a moon, while both orbit the sun in the center?

C- When there are two suns in the simulator, can you orbit a marble around both? Explain it’s orbit.

D- Do the marbles orbit the sun at a constant speed?
Shoot a marble close to the sun.
What do you notice about the speed and shape of it’s orbit?

E- Scientists expect that „dark energy“ leads to a faster expansion of the universe. How would you have to deform the fabric to make objects drift apart instead of Falling towards each other?

F- Can you think of more experiments? Try different marbles, orbits and sun sizes.

G- Why do the marbles slow down and fall into the center? Why does earth and the other planets keep orbiting for millions of years?

It’s all a bit rough, and please excuse the rough translation.
I am not sure when I will be able to finish the worksheet, replace the images by ones with free licenses or self-drawn pictures and translate it to english.

Some more advice:
For transporting the simulator, use and connect smaller clips, attach them to hold the loops together.
Attach the legs to opposite sides and bundle them together with larger clips.
Push a small 2 meter pipe through the legs and secure it’s end with small clips. This way it can easily be carried around.
Images will follow.

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Analoger Blitzdetektor I

Ein schnelles Abendprojekt:
-Zwei Dosen oder mit Alufolie eingepackte Gläser dicht aneinander stellen
-Darüber einen Kochlöffel aus einem nichtleitenden Material legen
-an einem Bindfaden der Ring des Dosenverschlusses oder ein Stück gefaltete Alufolie befestigen

-Einen Drahtkleiderbügel INNEN ans Fenster hängen und mit einem Draht, bspw. einer Krokoklemme an eine Dose befestigen

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-Die andere Dose z.B. an einem Heizkörper erden.

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Der Faden mit dem Alu sollte zwischen den Dosen hängen aber keine berühren. Je dichter, desto geringer muss die Ladung sein, um den „Blitzdetektor“ in Bewegung zu setzen.

Wie funktionierts‘?
Wenn am Kleiderbügel eine negative Ladung anliegt, zieht sie das Alustück, dass relativ betrachtet positiv geladen ist, an.
Berührt dieses die Dose, gleicht sich der Ladungsunterschied aus, und da die Dose stärker geladen ist, wird auch das kleine Stück negativ geladen. Das führt dazu, dass es wieder abgestossen wird und von der Dose am geerdeten Heizkörper angezogen wird (positives potential).
Das Alustück entläd sich, und sofern die „Blitzantennendose“ noch negativ aufgeladen ist, wiederholt sich der Vorgang.
Das Stück pendelt hin- und her.
In den USA ist dieser Aufbau auch als Franklin Bells bekannt, doch geht es auf Andreas Gordon bzw. auf die „Leidener Flasche“ zurück.
Franklin hatte statt Dosen Glocken, um vom Unwetter gewarnt zu werden.

Versuch 1:
Einen Acrylstab oder ein Installations-Rohr wie aus dem Planeten-Raumzeit-Simulator z.B. an einem Schafsfell reiben. Alternativ geht natürlich auch ein Van-de-Graaff-Generator wie Pearl ihn anbietet. Auch ein Luftballon den man an seinen Haaren reibt wird funktionieren.

Versuch 2:
Warten auf ein Unwetter!
Je nach „Kleiderbügelantelle“ und Fenster (moderne Mehrscheibenfenster sind beschichtet) sowie Abstand der Dosen kann sich das Alustück schon ohne Blitz und Donner bewegen.

Versuch 3:
Stelle ein digitales Multimeter auf die empfindlichste Volt-Stufe und verbinde es mit Kleiderbügel und Heizung.
Bereits bei Gewitter im Nachbarort sind Ausschläge im Millivolt-Bereich zu sehen.

Versuch 4:
Versuche mit einer Lithium-3v-Knopfzelle und einer blauen LED oder Summer ein Signal zu erzeugen wenn das Aluteil die geerdete Dose berührt.
Statt einem Bindfaden kann man isolierten Lackfädeldraht verwenden, die Kontaktstellen mit einem Feuerzeug oder Schleifpapier freilegen.
-Beeinflusst die Batterie die Funktion?
-Statt einem Schaltkreis könnte man auch einen FET einsetzen.

Warnhinweise:
Metallteile bei Unwetter hoch zu hängen birgt ein gewisses Risiko. Niemals sollte man den Aufbau im Freien durchführen oder bei Gewitter in der Hand halten!

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1€ Handy-Mikroskop I

Dies ist eher eine vorbereitende Linksammlung mit erstem Test, sozusagen als proof-of-concept.

Durch Zufall stieß ich auf Instructables Smartphone microscope conversion. Hier wird mit einfachen Mitteln aus Handy, Linsen und Holz, Plexiglas und Gewindestangen ein preiswertes digitales Mikroskop.

Eigentlich hatte ich vor für Untericht mit Kindern und Experimente diese Mikroskope bei eBay zu je 1,37€ zu bestellen.
Für einen Ausflug in die Natur mit Kindergartenkinder hatte ich bereits diese kleinen Klapplupen bei eBay gekauft, bzw. die 20x Klapplupen vegrößern stärker. Statt des Vergrößerungsfaktor haben die Verkäufer wohl eher die Brennweite angegeben, und im Falle von Lupen ist die Vergrößerung dann höher.

Für den Brillenteleskop-Bau hatte ich einen
20er Pack Linsen bestellt, diesen gibt es bei verschiedenen Anbieter und sind für Laser- bzw. Taschenlampen. Leider ist die Auswahl mittlerweile etwas begrenzt, andere Sets sind vergriffen.

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Für Teleskopokulare sind die Linsen nicht optimal, für die „Handymikroskopie“ ist es aber durchaus interessant.

Zwar möchte ich noch einen Aufbau wie im Instructables bauen, doch hier mal ein Test mit Papp-Halter und ein bis drei Linsen.

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Die Verzerrung dieses einfachen Aufbaus ist sicherlich stark, doch für ein paar Cent kann man nicht meckern.

Wie man sieht kann man durch mehrere Linsen den Vergrößerungsfaktor erhöhen.
Falls jemand ähnlich günstige Linsen kennt, bitte ein Kommentar oder eine e-Mail senden, das wäre nett, danke 😉
Wer lediglich ein einziges „Mikroskop“ bauen möchte, kann auch auf die kommerziell verfügbaren Vorsätze bei eBay oder Linsensets von Astromedia zurück greifen… Oder sich Linsen heute oder in Zukunft am 3D-Drucker drucken.

Mehr in Kürze 🙂

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May the force be with you!

Happy StarWars day!

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Yes, right you are. Real lightsaber spoons are.

 

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15-55×21 Zoom €11

Beim stöbern nach einem Fernglas ohne Gummierung für AE bin ich über ein Zoom-Taschenspektiv gestolpert.
hanging-blurr
Tomorrowtop 15-55×21 Monokular
Bei Aliexpress ist es nicht mal zwei euro günstiger, und als Amazon-Prime Artikel wäre es noch vor dem Wochenende da… also Klick – bestellt.

Tja, was erwarte ich für 11€?
Eigentlich ein immer-dabei-Fernglasersatz für die Hosentasche, für Strand, Urlaub und Co, ein Spektiv mit dem man auch mal Mond und ggf. Planeten, Sternhaufen und Andromedagalaxie sowie Orionnebel schauen kann. Vielleicht zu optimistisch?
Andererseits leistet dass das 17,90€ Lidl-Fernglas auch, wenn man eins erwischt dass keine Doppelbilder zeigt oder andere Probleme aufweist.

Die Anleitung ist von einem Tasco Spektiv, dass hier schon für Verwirrung sorgt. Auf dem Karton stehen noch Kästchen mit 15-55x und 10-60x, angekreuzt ist keines von beiden. In der Tascoanleitung wird 8-30x beworben. Dazu später.

Dann fällt der starke Billig-Gummi-Geruch auf. Die Mechanik funktioniert aber tadellos, etwas fest, doch da wackelt nichts.
Die Gummi-Augenmuschel ist gut.
mechanik

Die Linsen scheinen vergütet, Spiegelungen nahm ich nicht störend wahr.
okular
objektiv

Eine Gürteltasche, die mich direkt in die 90er zurück versetzt, ist auch dabei. Auch eine Armschlaufe.
tasche

Leider ist nur ein Deckel für das Okular dabei, die Frontlinse hat jedoch keins.

Hier ein Landschaftsbild mit Mast, aufgenommen mit dem Handy. handycam
Mit der Brennweitenangabe in den EXIF-Bildinformationen und dem Cropfaktor bei einem 1/3″ Chip sollte die Kamera ca. 28mm Brennweite Kleinbildequivalent aufweisen, was mit dem Datenblatt des Vorgängergerätes übereinstimmt.

Mit dem Spektiv:
Mast, 15x Einstellung
15-3 15-2 15-1

Mast, 55x Einstellung
55-3 55-2 55-1

Der Vergleich via Kamera ist schwierig, da sich – vor Allem frei Hand – nur schwierig durch das Spektiv fotografieren lässt. Zwar gelingt das anhalten durch die gummierte Augenmuschel gut, doch scharfstellen und ruhig halten bei solchen Vergrößerungen ist fast unmöglich, zudem ist es nicht einfach genau mittig durch zu fotografieren. Bei schätzungsweise 0,7mm Austrittspupille auch nicht verwunderlich.
Subjektiv ist es bei der angeblich 15x Einstellung sehr gut in der Hand zu halten, bei 55x schwierig ruhig zu halten.
Text auf einem ca. 20m entfernten Schild lies sich am Besten bei etwas mehr als Minimalzoom ablesen, bei höchsten Zoom lässt der Kontrast einfach etwas zu wünschen übrig.

Strommast 15 bzw. 55x Einstellung
15-055-0

Visuell ist das Gesichtsfeld auf jeden Fall kleiner als am 10×50 Fernglas, in beiden Einstellungen. In Maximaleinstellung muss man zudem nah ran, was für Brillenträger ein Problem sein dürfte. Die Augenmuschel ist nicht verstellbar. Bei mittlerer Einstellung hat man einen guten Kompromiss zwischen Vergrößerung, Schärfe, und Gesichtsfeld sowie Einblickverhalten.

Sind das wirklich 15- beziehungsweise 55x?
Also schnell noch einen Vergleich mit dem 10x Fernglas machen.
Schwierig mit unterschiedlichem Gesichtsfeld zu beurteilen, selbst mit der Kamera, denn die genaue Position und Abbildung zu erreichen ist gar nicht so einfach.
Subjektiv würde ich sagen dass es nicht 15x sind, denn das kann man nicht so einfach in der Hand halten. Die Bilder zeigen aber dass das beobachtete Objekt etwas größer als durch das 10x ist.
10xzoom-fg-vgl

15xzoom-fg-vgl

Direktvergleich:
zoom-vgl

Also nicht 8x.
Skaliert man das 10x Fernglasbild auf 15x wird aber deutlich, dass es auch nicht wirklich 15x ist:
zoominterpolation

Also etwas dazwischen?
Wer weiß.

Allerdings kann ich die Mast-Bilder untereinander vergleichen, und es stellt sich heraus, dass der Zoombereich weiter ist, als angegeben.
interpolat2
Alles ein bisschen merkwürdig. Ich werde es dann morgen nochmal am Teleskop vergleichen.

Erschreckend ist dass die Aufnahme mit 55x auch nicht mehr Bildinformationen als das am PC hoch-skalierte 15x Bild hat- Das könnte aber auch an der Schärfe-Einstellung, die mit der Kamera schwierig ist, liegen.

//Nachtrag:
http://www.dx.com/p/12-50×21-sport-climbing-monocular-with-carrying-pouch-47348
Hier wird 12x50x angegeben.

Astronomietauglichkeit
Leider bewölkt. Doch ein paar Gedanken zur „Astrotauglichkeit“:
Gehen wir von 8x Vergrößerung aus, wären es mit 21mm Objektivdurchmesser 2,6mm Austrittspupille, mit 15x wären es 1,4mm. Mit einer AP um 2mm ist das Spektiv für ein paar Deepsky-Objekte interessant, so schlecht ist es bei geringer Zoomstufe nicht – leider ist das scheinbare Gesichtsfeld hier auch am kleinsten.
Bei Maximalzoom wäre die Austrittspupille je nach Angabe dann 0,38mm bzw. 0,7mm. Das flaue Bild spricht dafür dass die AP nahe oder unter 0,5mm ist. Das ist bei der Optikqualität eher unbrauchbar, bei weniger Zoom wären die Jupiterwolkenbänder und Saturnringe nicht zu sehen.
Da es nun schon dunkel ist, konnte ich keine zweite Vergleichsbildserie aufnehmen, zumal ich dazu das Teleskop aufbauen müsste.
Wäre 30x oder gar 55x möglich, könnten die Saturnringe trotz chromatischer Aberration (Farbsaum) und leichter Unschärfe zu erahnen sein… Wir werden sehen.

Fazit
Ob ich das Spektiv mit den zweifelhaften Angaben behalten soll, weiß ich noch nicht. Bei der nächsten klaren Nacht wird es ausprobiert, und sollte es seinen Zweck trotz der abweichenden Vergrößerung erfüllen, so ist es für den Preis auch in Ordnung.

Generell werde ich aber nach einem besseren Spektiv Ausschau halten, da mir der Formfaktor gefällt. Vielleicht nehme ich dann aber eine Festbrennweite.

Ich wollte eigentlich ein Spektiv mit Seilstativ mit dem man auch spontan mal jemandem sagen kann: „Schau, das ist Saturn“, aber dafür müsste ich wohl ein Besseres – und leider größeres – wählen.

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Solar System Simulator


WIN_20140502_193645A forum member of Astrotreff-Deep-Sky sent me the link to the space time simulator  (also see Prettygoodphysics).
It is a simple yet very effective way to teach how gravity/space-time works.
Some may also know the coin funnels  (eg. here) where a coin slowly spins towards the center, some malls and zoos had those. Same thing, less flexible.

Long story short:
I have to build one of these. As you can see there are a lot of experiments you can do with it, and as I volunteer at a local school, this would be the perfect way to demonstrate all of it instead of reading boring worksheets.

In my opinion a experiment you can touch, change and watch will be even more successful in teaching such complicated things to fifth-graders then animations on TV or the computer.

grid

One of my favorite things about this thing is, that you can even let a small „moon“ circle around the „planet“ while both orbit around the sun-center. Unfortunately I need to get more marbles as I only have one type, BBs where too light to really work.

Of course friction and gravity will prevent the marbles from running around the center for more then a few rounds, but it should be good enough to experiment and observe.

Surely this model is rather simplifying the physics, but so was the atomic model we learned at school. Both have their limits, but they teach the basics quite well and are easier to understand.

Let’s build! 🙂
You’ll need:

5-6 x M16x2000mm installation tube/conduit , 2 x M25x2000mm installation tube; aprox. 5€
12 x M16 Clips, 12 x M25 Clips €3
-M16 connecting tubes or if you just build one set, another M16 pipe will be the cheaper option
-superglue gel
-Hand saw
-Duct-Tape
-10-20% elastan/Spandex stretch fabric 150cmx150cm
-Clothpins with soft tips or Document clips
-Big sphere or weight
-Marbles of different sizes

The stretch fabric is a bit expensive, but you can get it at sales or fabric remnants at ebay sometimes. I got some for 2€ for the running meter with 150cm width, surprisingly the fabric with 8% worked better then the one with 10%, probably because it was thinner.
-Wider rolls are harder too find and more expensive.
You may be able to stitch two rows together with flexible thread, but the smaller size with this set-up has a few advantages. It will be easier to build, cheaper, lighter… But the marbles will not circle the center as many times as with the bigger set-up.

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My construction was ment to be cheap and portable, the rigidity is not perfect but OK. You may get away with longer legs, but I would advise against it. The height is ideal to use with younger kids or while seated, or you can put the thing on several tables instead.
Thanks to the adjustable height you can change how hard the weight dents the fabric and control the behavior of the marbles quite well.

The first step would be to glue the clip holders together, with a 90 degree offset. Instant-glue-gel worked great as it is not as runny and makes contact well. With kids a glue-gun or nuts&bolts may be a more secure solution.
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While the glue does what it should, take one of the thinner 16mm pipe and cut it in half with a saw. Stick it together tightly with two whole ones, creating a pipe 4.5 meters long. Secure the connections with duct-tape. Bend it into a loop and connect the ends, also tape that connection. To avoid it loosening over time or forming a oval you can take a short pencil to splint/reinforce the connection with duct-tape.

Take the two thick 25mm pipes and cut them into 66cm pieces. These are the legs of the construction.

With the clip-connectors you can now assemble the whole thing. When you are done building, you will see it is pretty easy, much simpler then my stopmotion-film-box or the dobsonian mount for flea-market-telescopes.
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I apologize for the mess, I had to make room to assemble the big thing and we had half a dozens of boxes from stuff I ordered that all arrived at the same day 😉
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Now you will need to put the fabric across the pipe-ring. Start on one side, and stretch it across („north/south“). Then do the same thing from side to side („east/west“). Then secure the whole ring carefully. Do not use more then about ten clips, else it will be difficult to make adjustments.
It should stretch, but still be flexible.
Also make sure the ring is leveled, sometimes the clip slide down after using the construction.

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Transport and storage are easy-peasy. If you remove the duct-tape, it will be even easier to move around.
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Now put a weight in the center. It does not have to be a sphere, just small and heavy enough.

Unfortunately I only made a quick video test, but you should get the idea. For ideas and experiments see the original (A, B).
Youtube Video Test
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Possible experiments
-round and elliptical orbits
-Planet moving in eights around a binary star system
-Why planets orbit in one direction
-Smaller moon orbiting larger marble while orbiting sun
-…
-Dark energy
-… see original video 🙂

More coming soon…

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Sources/Quellen:
[1] Space-Time-Simulator & prettygoodphysics.wikispaces.com/PGP-Modern+Physics

[2] Funnel/Trichter, Coin-Funnels / Münztrichter


This 10% Lycra/Elastan fabric worked
http://www.ebay.de/itm/0-5-Laufmeter-Jersey-2-05-m-mit-Lycra-schwarz-weiss-gestreift-B72-/121226418108?
better then
http://www.ebay.de/itm/0-5-Laufmeter-Jersey-beige-mit-Lycra-N18-nur-2-94-m-/121118505141?pt=DE_M%C3%B6bel_Wohnen_Stoffe&hash=item1c3339b8b5 with 8%.

Not tested, but 20% Elastan:
http://de.dawanda.com/product/44174782–BI-STRETCH-LYCRA-STOFF-20ELASTHAN-STOFFE-2473?partnerid=de_GA2-PLA-C8&gclid=CLukp5bdnL4CFQIGwwodvV8AWw

If someone knows sources for broader sheets or how to sew stretchy fabric, let me know 🙂
Wenn jemand eine Bezugsquelle für breiteren Stoff kennt, oder Tipps zum „elastischen Nähen“ hat – nur her damit 😉

Aftermath
After setting up the simulator once more I think it would be best to wrap the connections with even more tape or glue them together. Perhaps pre-bending the pipes would decrease the risk of breaking or popping out. But for a first prototype the whole thing works well.


Untested/Ungetestet
300cm breit/width
Bühne,Stage
http://molton24.de/flex-stretch-weiss-3m-breit.html
Flex?

elastan http://www.funfabric.de/halli.php?01_11025 and others

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Sternhaufen trifft Flugzeug

Zoom…
stars-and-plane
Intergalactic morse code.

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